1935 •  Am 1. Dezember zieht die Kölner Gestapo ins EL-DE-Haus um, das für fast 10 Jahre ein Ort des Terrors und der Folter wird.

1936 • Das entmilitarisierte Rheinland wird von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Über die Hohenzollernbrücke marschieren die Truppen am 7. März ins linksrheinische Köln.

1938 •  Im staatlich organisierten Pogrom der ,Reichskristallnacht' (9./10.11.) brennen auch die Kölner Synagogen.

1940 • Die NS-Organisation KdF - Kraft durch Freude - beschlagnahmt den Großen Saal für Variete-Aufführungen vor Heimattruppen und Urlaubern. Fast alle anderen Räume beschlagnahmt die Wehrmacht zur Unterbringung der Kommandantur der Frontleitstelle Köln. 700 Betten werden aufgestellt.

1941 •  Im März treffen erste Bomben den Bau.

1942 • Köln ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai Ziel des ersten 1000-Bomber-Angriffs auf eine deutsche Stadt. Fast 5000 Menschen sterben, 5000 werden verletzt, fast 60.000 stehen ohne Obdach da. Bis 1945 steigt die Zahl der Luftkriegstoten auf 20. 000, ca. 90 % der Innenstadt liegen zu Kriegsende in Trümmern.