Am 13. April wird, um einen eigenen Sitz für die Bürgergesellschaft Köln von 1863 zu erwerben, die ,,KÖLNER BÜRGERGESELLSCHAFT AG." gegründet. Das Aktienkapital von 200.000 Mark ist in Aktien zu 250 Mark aufgeteilt. Das Vermögen der Bürgergesellschaft Köln von 1863 wird an die Mitglieder mit der Bitte ausgegeben, mit zusätzlichen 125 Mark je eine Aktie zu erwerben. Das Interesse ist so groß, daß das Aktienkapital auf 270.000 Mark aufgestockt wird.

Als Gründer treten in Erscheinung: Rechtsanwalt Karl Trimborn; Amtsgerichtsrat Willi Braubach, Bensberg; Rechtsanwalt Max Wirtz; Gutsbesitzer H.C. Knetgens und Rentner Heinrich Pilartz. Als Aufsichtsrat werden gewählt: Rechtsanwalt Carl Custodis als Vorsitzender; Bankdirektor Franz Zilkens; Bankdirektor Johann Elkan und die Kaufleute Wilhelm Harperath und Johann Kleefisch. Vorstand des Unternehmens wird Kaufmann Adolf Cader.
Am 15. Mai wird das Weingeschäft der Bürgergesellschaft an die Aktiengesellschaft abgetreten.
Am 22. September kann die Bürgergesellschaft feierlich vom bisherigen Sitz Am Hof 8 in den neuerworbenen Bau Röhrergasse 11 einziehen.